Neuigkeiten

Junioren-SYS-WM kommt nach Innsbruck!

Mit viel Freude dürfen wir euch mitteilen, dass die Junioren-WM im Synchroneiskunstlaufen 2022 uns zugewiesen worden wurde und somit vom 18.-19. März 2022 in Innsbruck stattfinden soll.

Synchronized Skating gibt es in Österreich nun seit 20 Jahren, als 2000 das erste Synchroneiskunstlaufteam Sweet Mozart in Salzburg gegründet wurde. In anderen Ländern wie den USA, Kanada oder in Skandinavien wird diese Disziplin schon seit den 1950er -Jahren ausgeübt. Synchroneiskunstlaufen hatte also schon eine deutlich längere Tradition, bevor im Jahr 2000 zum ersten Mal offiziell Weltmeisterschaften ausgetragen wurde.

Im Juniorenbereich gibt es erst seit 2013 Weltmeisterschaften, bei denen der Nachwuchs der Weltspitze sein Können unter Beweisstellen darf. Wir freuen uns deshalb sehr bald die besten Junioren-Teams bei uns willkommen heißen zu dürfen.

Auch in Österreich gibt es bereits einen beachtlichen Nachwuchs in dieser Sportart. So wird das Wiener Synchroneiskunstlaufteam Colibris Vienna Junior weiter aufgebaut, sodass für die Qualifikation zur Junioren-WM 2022 nichts mehr im Wege steht.

Coronavirus - Einschränkungen im Sport

Ministerieller Erlass: Einschränkungen für Sportveranstaltungen

Die Bundesregierung hat einen Erlass verabschiedet, der die Einschränkungen des öffentlichen Lebens beinhaltet (https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelles.html). Nun müssen die Bezirksverwaltungsbehörden als Gesundheitsbehörden erster Instanz entsprechende Verordnungen erlassen. Diese gelten dann im jeweiligen Bezirk und müssen demnach von den Veranstaltern individuell eingesehen werden. Generell gilt für den Sportbereich, dass bis zum 3. April 2020 Indoor-Veranstaltungen auf 100 und Outdoor-Veranstaltung auf 500 Personen beschränkt werden. Für Absagen von Veranstaltungen könnte folgende Formulierung verwendet werden:

„Dem aktuellen Erlass der Bundesregierung folgend und zur Minimierung des Ansteckungsrisikos mit Covid-19 muss die Veranstaltung NN am DD.MM.JJJJ um HH:MM leider abgesagt werden.“

 

Bezüglich des täglichen Sportbetriebs wurden bereits einige Sportstätten von den jeweiligen Betreibern geschlossen.

Sofern dies bei manchen Vereinen noch nicht der Fall ist, liegt es in der Eigenverantwortung der Vereine ob sie den Sportbetrieb weiterführen – der Österreichische Eiskunstlaufverband schließt sich hier den Empfehlungen der Dachverbände an:

 

  • Der Vereinsbetrieb kann im Einklang mit den behördlichen Auflagen fortgeführt werden.
  • Sollten Schulschließungen erfolgen, empfehlen wir, den gesamten Vereinsbetrieb für die betroffene Zielgruppe auszusetzen. In diesem Fall ist auch darauf zu achten, dass mögliche Schulschließungen zur Sperre von Sportstätten führen könnten. (Sportunion)

 

Schulschließungen ab Montag, den 16.3.2020

Ab kommendem Montag, den 16.3., wird der Unterricht für alle Oberstufenschüler eingestellt, ab Mittwoch für alle anderen Schüler (bis 14 Jahre), es wird für diese aber eine Betreuungsmöglichkeit in den Schulen geben. Auch Kindergartenkinder sollen zu Hause bleiben. Das hat die Bundesregierung Mittwochnachmittag (11.3.2020) bekanntgegeben. Siehe auch: https://orf.at/stories/3157438/

 

Auch wenn der Erlass der Bundesregierung noch auf größere Personenzahlen bei der Absage von Veranstaltungen abzielt, soll an die Eigenverantwortung der Sportvereine appelliert werden, dementsprechend zu handeln. Jede Zusammenkunft von Personen birgt das Risiko der Weitergabe des Virus. In dieser Ausnahmesituation stehen Gesundheit und Allgemeinwohl im Vordergrund. (ASVÖ)

 

Weitere Informationen sind unter anderem unter folgenden Links abrufbar:

Bundessportorganisation Sport Austria: https://www.sportaustria.at/de/schwerpunkte/mitgliederservice/informationen-zum-coronavirus/

Sozialministerium: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Aktuelles.html)

Sportunion: https://sportunion.at/corona-virus/

ASKÖ: https://www.askoe.at/de/newsshow-stellungnahme-der-askoe-zur-aktuellen-situation-rund-um-die-corona-krise

ASVÖ: https://www.asvoe.at/de/boxnewsshow2-aktuelle-informationen-zum-corona-virus

 

Absage der WM in Montreal, Kanada

Die ISU World Figure Skating Championdships wurden gestern aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Die Wettkämpfe der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften hätten von 16. bis 22. März 2020 im Montreal (Quebec) stattfinden sollen. Die Internationale Eislaufunion ISU bestätigte gestern am Abend die Absage. Durch diese Absage wird auch den für Österreich nominierten Läufer_innen Miriam Ziegler und Severin Kiefer (Paarlaufen), Olga Mikutina (Einzel Damen) und Maurizio Zandron (Einzel Herren) eine Teilnahme an den Welt-Titelkämpfen 2020 in Kanada verwehrt. Dr. Christiane Mörth, Präsidentin des Österreichischen Eiskunstlaufverbandes Skate Austria: „Diese Entscheidung ist mit Sicherheit niemandem leicht gefallen. Gerade für Athletinnen und Athleten, die eine gesamte Saison für diesen Auftritt trainieren, ist dieser Schritt sehr enttäuschend, aber in dieser Situation der einzig mögliche Weg, um weitere Ansteckungen und eine noch größere Ausbreitung des COVID 19-Virus zu vermeiden."

In den kommenden Tagen wird die ISU entscheiden, ob die Weltmeisterschaften zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr ausgetragen werden, jedenfalls wird dies nicht vor Oktober 2020 sein.


Unsere Athlet_innen Olga Mikutina & Maurizio Zandron steht die Enttäuschung im Gesicht geschrieben, da sie bereits in den vergangenen Wochen in Hinblick auf die Ausbreitung des Coronaviruses ein Trainingslager in Montreal, Kanada absolviert haben. Sie sind wohlauf und haben uns eine Videobotschaft aus Montreal überbracht:



 

Auch Miriam Ziegler & Severin Kiefer liefern uns ein Statement ab: „Die Absage der Eiskunstlauf-WM 2020 in Montreal war keine Überraschung für uns. Auch wenn wir uns sehr über die Teilnahme in Montreal gefreut haben, haben wir die Entwicklungen des Coronaviruses beobachtet und sind deshalb der Meinung, dass die Absage dieses Events die einzig verantwortungsvolle Entscheidung war. Wir sind in Gedanken bei allen, die wegen des Viruses leiden müssen und hoffen dass alle gesund bleiben!"

(c) GEPA Pictures

LINKS
Statement der ISU

JWM 2020: Preview

Tallinn ist die Gastgeber-Stadt der ISU World Junior Figure Skating Championships 2020, die von 2. bis 8. März 2020 über die Bühne gehen. 174 Athletinnen und Athleten wurden von den nationalen Eiskunstlauf-Verbänden als Teilnehmer_innen registriert: 48 Damen, 36 Herren und 16 Paarlauf-Teams präsentieren den Preisrichter_innen ihr Kurzprogramm und 29 Eistanz-Paare sind mit ihrem aktuellen Rhytmustanz zusehen. Stefanie Pesendorfer aus Linz und Luc Maierhofer aus Wien vertreten Österreich bei der JWM 2020.

Steffi: Vizemeisterin will hoch hinaus

Stefanie Pesendorfer ist Schülerin von Denise Jaschek und Markus Haider und trainiert in Linz. Ihr bisher größter Erfolg ist die Teilnahme an den Junioren-WM 2018 in Sofia (Bulgarien); dort holte die heute 16-Jährige als zweitbeste Europäerin den 12. Platz. Das ist das beste JWM-Ergebnis einer österreichischen Sportlerin seit vielen Jahren. Für die aktuelle JWM-Entsendung nach Tallinn zählen das Ergebnis der österr. Juniorenmeisterschaften 2020 in Klagenfurt und die beiden punktestärksten internationalen Wettkämpfe der laufenden Saison. Jene Läuferin, die nach dieser Rechnung den höchsten Punktestand vorweisen kann, darf nach Estland. Die Vorarlbergerin Olga Mikutina, die 2020 die Junioren- und die Allgem. Klasse klar für sich entscheiden konnte, konzentriert ihre Vorbereitung auf die WM Mitte März 2020 in Montreal. Das freigewordene JWM-Damen-Ticket erhält als nächstgereihte Läuferin die sympathische Oberösterreicherin Steffi.

Luc: Nach Verletzung zurück an die Spitze

Luc Maierhofer konnte Mitte Dezember verletzungsbedingt bei den Staatsmeisterschaften in Klagenfurt nicht dabei sein. Nach einer mehrwöchigen Regenerationsphase durfte der 17-Jährige wieder aufs Eis. Sein Trainerteam rund um Lorenzo Magri und Eva Martinek in Südtirol halfen ihm dabei, schrittweise, aber dennoch zügig in seine Hochform zurückzufinden. Trotz der fehlenden Meisterschaftswertung 2020 entschied der Vorstand von Skate Austria, Luc Maierhofer erneut zu den Junioren-Weltmeisterschaften zu entsenden, da keinem anderen österreichischen Sportler derzeit höhere Chancen attestiert werden, im Wettstreit mit den weltbesten Junioren-Läufern mithalten zu können. Bei der Vorjahres-JWM in Zagreb belegte Luc den hervorragenden 18. Platz. Nur wenige Tage davor bei seinen ersten Europameisterschaften in Minsk schaffte der elegante Läufer sogar auf Anhieb den Einzug ins Finale und belegte den 20. Rang im Endklassement.

Links:
JWM-Fan-Website
Zeitplan, Teilnehmer_innen, Ergebnisse der JWM in Tallinn


(c) Alle Bilder auf dieser Seite: GEPA Pictures

 

 

In schwindelnder Höh': Miriam & Severin bei ihrer Kür in Graz.

#EuroFigure 2020: die Ergebnisse


Miriam Ziegler und Severin Kiefer haben dem großen Druck bei #EuroFigure 2020 in Graz standgehalten. Ihre starke Vorstellung im Kurzprogramm vor Heim-Publikum wurde mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 67,90 Punkten von den Preisrichtern belohnt. Auch in der Kür am Freitagabend (24.1.) zeigten sie das sechstbeste Programm, konnten aber ihre eigenen hochgesteckten Erwartungen nicht ganz erfüllen. Der Triple-Salchow wollte dem rot-weiß-roten Duo einfach nicht gelingen: Severin stürzte beim Einzelsprung, Miriam wurde nur wenige Sekunden später die geworfene Version zum Verhängnis.

*** Ziegler / Kiefer: beste EM-Platzierung Österreichs seit 1988 ***

„Da wär‘ sicher mehr drin gewesen. Schade, dass diese Schnitzer gerade hier in Graz passieren mussten. Zuhause werden wir uns intensiv mit der Analyse dieser Probleme beschäftigen. In Graz waren schließlich nicht unsere letzten Europameisterschaften. Aber davor konzentrieren wir uns erst mal auf die WM in Montreal Ende März“, sagt Miriam Ziegler. Die nicht ganz optimale Kürleistung soll aber nicht das tolle Gesamtergebnis überschatten: Der sechste Platz im Endklassement ist nämlich die beste EM-Platzierung in der Laufbahn der 25-jährigen Burgenländerin und ihres 29-jährigen Partners aus Salzburg. Darüber hinaus ist dieser 6. Rang das beste Ergebnis österreichischer Läufer_innen seit 1988: Vor 32 Jahren konnte sich das Eistanzpaar Kathrin und Christoff Beck den 5. Platz bei den EM in Prag sichern. << Mehr Infos zur Paarlauf-Entscheidung

*** Olga Mikutina: auf nervenstarkes KP folgen große und kleine Fehler in der Kür ***

Aufatmen nach dem Kurzprogramm konnte auch die österreichische Athletin im Damen-Wettkampf. Die 16-jährige Olga Mikutina bewies bei ihrem Debüt auf der großen europäischen Eiskunstlaufbühne Nervenstärke, lief mit 53,19 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung und qualifizierte sich als 21. für die Kür. Diese ging am Samstag, 25. Jänner 2020, als letzter #EuroFigure Wettkampf über die Bühne. Olga konnte leider ihre gute Auftaktvorstellung nicht fortsetzen, stürzte viermal und fiel schließlich in der Finalwertung auf den 24. Platz zurück. „Ich kann viel mehr, als ich heute gezeigt habe. Ich war einfach zu nervös. Aber das Publikum war großartig und hat trotz meiner offensichtlichen Fehler nicht aufgehört, mich anzufeuern“, sagt die Vorarlbergerin mit ukrainischen Wurzeln. << Mehr Infos zum Wettkampf der Damen

*** Maurizio Zandron: verpatzter Rittberger verbaut Finalteilnahme ***

Maurizio Zandron, der im Einzel der Herren für Österreich an den Start ging, landete am 28. Rang im Kurzprogramm und musste deshalb schon vorzeitig seinen EM-Hut nehmen. Bei der Kür dürfen nämlich nur die besten 24 Läufer das glatte Parkett betreten. Der 26-jährige Wahltiroler war sichtlich enttäuscht: „Ich habe den Rittberger verpatzt – ein Sprung, der mir normalerweise keine Probleme bereitet. Natürlich war ich auch ein bisschen nervöser als sonst, mit einem Fehler bei diesem Sprung habe ich aber nicht gerechnet.“ << Mehr Infos zum Ergebnis im Herren-Einzel

*** Eistanzen: spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um Steirisches Gold ***

In der vierten Eiskunstlauf-Disziplin, die bei #EuroFigure 2020 am Programm stand, dem Eistanz, war kein österreischisches Paar am Start. Nichtsdestotrotz war gerade die Entscheidung im Grazer Kürtanz nichts für schwache Nerven. Der Wettkampf endete mit einem hauchdünnen Vorsprung von wenigen Hunderstel für Victoria Sinitsina und Nikita Katsalapov aus Rusland. Für die fünfachen Eistanz-Europameister aus Frankreich (2014 bis 2019), Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron, blieb deshalb heuer "nur" die Silbermedaile. << Mehr Infos zum Überraschungssieg im Eistanzen

*** Links zu weiteren Hintergrund-Infos ***

Video-Recap: die schönsten Szenen von #EuroFigure 2020 im Schnelldruchlauf (English)

Review-Sammlung: alle Online-Berichte der Internationalen Eislaufunion auf einen Blick (English)

Ergebnisse / Einzel Damen
Ergebnisse / Einzel Herren
Ergebnisse / Paarlaufen
Ergebnisse / Eistanzen

Detail-Wertungen, Preisrichter_innen, Zeit- und Trainingspläne etc.

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Alle Bilder: (c) GEPA Pictures

 

 

ÖM 2020: die Ergebnisse


Olga Mikutina heißt die neue österreichische Staatsmeisterin im Eiskunstlauf. Die Vorarlbergerin sichert sich mit 171,62 Punkten ihren ersten Meistertitel. Die 16-jährige Läuferin, die bereits die Goldmedaille beim internationalen Wettkampf „Bosphorus Cup 2019“ in Istanbul für Österreich holte, lag damit vor Sophia Schaller aus Salzburg und Stefanie Pesendorfer aus OÖ. Lara Roth aus Salzburg, die Titelverteidigerin und österreichische Meisterin 2018, wurde Vierte.

Herren: klarer Vorsprung für Maurizio Zandron

Mit überragendem Vorsprung gewann der 27-jährige Maurizio Zandron aus Tirol den Herren-Wettbewerb. Der gebürtige Italiener, überzeugte vor allem mit einem sauberen Kurzprogramm inkl. Dreifach-Axel. Insgesamt erzielte er 204,88 Punkte und liegt damit rund 75 Punkte vor dem zweitplatzierten Albert Mück aus Wien. Luc Maierhofer aus Wien, Zwanzigster der Europameisterschaften 2019 in Minsk und Zandrons stärkster innerösterreichischer Konkurrent, zog seine Teilnahme aufgrund einer Knöchelverletzung zurück.

Ziegler & Kiefer ändern Kurzprogramm

Über ihren fünften Staatsmeistertitel jubelten außerdem die Burgenländerin Miriam Ziegler und ihr Salzburger Partner Severin Kiefer. Nach zwei Grand-Prix-Auftritten in den letzten beiden Monaten (fünter und vierter Platz) beschloss das Duo, ihr neues Kurzprogramm durch eine adaptierte Version des KP der Olympiasaison 2018 zu ersetzen. Wie der österreichische Eiskunstlaufverband Skate Austria am Rande der ÖM bekanntgab, werden neben Ziegler / Kiefer die österreichischen Staatsmeister 2020, Olga Mikutina und Maurizio Zandron, Österreich bei den Europameisterschaften 2020 in der Steiermark-Halle am Schwarzlsee von 20. bis 26. Jänner 2020 vertreten.

150 Läufer_innen bei ÖM in Klagenfurt am Start

Die österreichischen Meisterschaften im Eiskunstlaufen gingen von Mittwoch, 11. Dezember, bis Samstag, 14. Dezember 2019, in Klagenfurt über die Bühne. Vier Tage lang kämpften rund 150 aktive Läufer_innen in den vier Olympischen Disziplinen Damen-Einzel, Herren-Einzel, Paarlaufen und Eistanzen sowie im nicht-olympischen Synchron-Eiskunstlaufen um einen der begehrten Plätze am Stockerl. Vergeben wurden bei diesem sportlichen Großereignis 15 Titel in den Alterskategorien Meisterklasse, Junioren, Jugend und Schüler.

Alle Ergebnisse der Österreichischen Meisterschaften 2020
Mehr Bilder und Ergebnis-Details auf der Skate Austria Facebook-Seite


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Miriam Ziegler & Severin Kiefer beim GP 2019

Auch 2019 ist Österreich beim renommierten ISU Grand Prix of Figure Skating vertreten: Die Paarläufer Miriam Ziegler und Severin Kiefer betreten am kommenden Freitag, 1. November, beim Grand Prix Wettkampf in Grenoble (Internationaux de France) erstmals das glatte Parkett. Die Burgenländerin und ihr Salzburger Partner treffen dann u. a. auf die amtierenden Russischen Junioren-Weltmeister, Anastasia Mishina und Aleksandr Galliamov.

Beim Grand Prix in Moskau (Rostelecom Cup) zwei Wochen danach (15.-17. November) sind zwei weitere Russische Paare ihre größten Konkurrenten: Evgenia Tarasova und Vladimir Morozov, die Doppel-Europameister aus Russland (2017, 2018), und Aleksandra Boikova und Dimitrij Kozlovskii, die Drittplatzierten bei den letzten Europameisterschaften 2019 in Minsk.

Intensive Vorbereitung im Sommer

„Da die EM 2020 im kommenden Jänner in Graz stattfinden, wollen wir heuer natürlich hoch hinaus und schon bei der Grand Prix Serie in der ersten Saisonhälfte unser Bestes zeigen“ sagt Miriam Ziegler. Das österreichische Paarlauf-Duo hat sich deshalb über den Sommer hinweg intensiv in Berlin und in der Schweiz mit ihren beiden Trainern Knut Schubert und Bruno Massot vorbereitet, der mit seiner Partnerin Aljona Savchenko den Paarlauf-Wettkampf bei den Olympischen Spiele 2018 für Deutschland gewann.

In Kanada und in den USA arbeiteten Miriam und Severin außerdem an detailgenauen Bewegungen für ihre neuen Programmen mit Star-Choreograph Mark Pillay. „Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten hart gearbeitet. Nun geht es darum, die Höchstschwierigkeiten, die im Training schon sehr gut funktionieren, auch in der Wettkampf-Situation vor Publikum und den Preisrichtern ohne Patzer zu präsentieren“, sagt Severin Kiefer.

 

 

Preview: Saison 2019 / 20

Eleganz auf zwei Kufen erwartet die Besucherinnen und Besucher bei den Europameisterschaften in Graz, die vom 20. bis 26. Jänner 2020 stattfinden. Auch schon davor gibt es eine Reihe interessanter Eiskunstlauf-Veranstaltungen.

Ziegler/Kiefer starten Grand-Prix-Serie in Grenoble und Moskau

Miriam Ziegler und Severin Kiefer haben Startplätze bei der „ISU Grand Prix Serie“ erhalten. Die Burgenländerin und der Salzburger werden bei den Wettkämpfen „Internationeaux de France“ von 1. bis 3. November in Grenoble und beim „Rostelecom Cup“ von 15. bis 17. November 2019 in Moskau aufs Eis gehen. Der erste Auftritt der derzeit erfolgreichsten österreichischen Eiskunstläufer wird Ende September bei der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf stattfinden.

Österreich bei der JGP Serie 2019

Die Eiskunstlauf-Saison 2019/20 startet mit dem „Junior Grand Prix (JGP) of Figure Skating“ der Internationalen Eislaufunion (ISU). Die Serie besteht aus sieben Wettkämpfen, die von Ende August bis Mitte Oktober jede Woche in anderen Städten abgehalten werden. Österreich ist bei diesen 5 Events vertreten:

Cup of Tyrol im November

In Österreich finden in der Eiskunstlauf-Saison 2019/20 darüber hinaus zwei internationale Wettkämpfe statt: Der Cup of Tyrol wird von 8. bis 11. November noch im Vorfeld der EM ausgetragen. Die Ice Challenge in Graz musste ihren Termin auf 13. bis 16. Februar 2020 verschieben, da der ursprüngliche Termin im September aufgrund anstehender Bundesliga-Spiele des Eishockey- Vereins „Graz 99ers“ nicht gehalten werden konnte.

Ein weiterer renommierter internationaler Wettbewerb, der Mozart Cup im Synchron-Eiskunstlauf in Salzburg, findet in dieser Saison nicht statt, da ein Großteil des Organisationsteams aus Salzburg bei den EM in Graz im Einsatz ist.

 

 

EM 2020 in Graz

„Figure Skating is coming home!“ – So lautet der Slogan der Eiskunstlauf-Europameisterschaft vom 20. bis 26. Jänner 2020. Exakt 20 Jahre nach den bisher letzten Titelkämpfen auf rot-weiß-rotem Eis geht es für die europäische Kunstlaufelite wieder um Edelmetall in Österreich. Details zur Eiskunstlauf-EM 2020 wurden am Freitag, 10. Mai 2019, bei einer Pressekonferenz im Grazer Rathaus bekanntgegeben.

VVK startet Ende Juni

Die Halle in Premstätten / Schwarzlsee wird während der Eiskunstlauf-Europameisterschaft 2020 rund 5.000 Besuchern Platz bieten. Der offizielle Ticket-Vorverkauf beginnt Ende Juni über Ö-Ticket. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits hunderte Kartenanfragen bei Skate Austria eingegangen. Vor allem die Nachfrage nach All-Event-Tickets für die komplette Veranstaltungswoche ist hoch.

Video zur EM 2020

„Ich bin überzeugt, dass die Aufbruchsstimmung, die zuletzt durch die beachtlichen Resultate von Miriam Ziegler und Severin Kiefer entstanden ist, bei der Heim-EM weiter verstärkt wird“, sagt Christiane Mörth, Präsidentin des Österreichischen Eiskunstlauf-Verbandes.

Wieland Lüders, Eventkoordinator der International Skating Union (ISU): „Österreich ist für seine große Qualität bei der Durchführung von Sportveranstaltungen bekannt. Daher bin ich der festen Überzeugung, dass auch die Europameisterschaft im kommenden Jahr ein Erfolg wird.“

Tourismuslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Internationale Sport-Großveranstaltungen wie die Eiskunstlauf-Europameisterschaft sind eine der Säulen für den Tourismus in der Steiermark. Sie bieten uns die Möglichkeit, unser Bundesland in ein internationales Schaufenster zu stellen.“

Sportstadtrat Kurt Hohensinner: „Eiskunstlauf hat in Österreich eine lange und erfolgreiche Tradition. Im Jänner 2020 werden wir dieser Geschichte einen weiteren Höhepunkt hinzufügen.“

Website der EM 2020 in Graz

 

 

 

Mit Punkterekord und Platz 21 hat Sweet Mozart bei der Synchron-Eiskunstlauf-WM in Helsinki seine bislang beste WM-Platzierung erreicht. Mit zwei sehr guten Programmen übertrafen die Eiskunstläuferinnen mit 100,13 Punkten erstmals die 100-Punkte-Marke. 2022 könnte diese Synchron-WM sogar in Salzburg stattfinden: "Wir haben uns beworben", bestätigte SLEV-Präsidentin Carmen Kiefer.

Quelle: https://www.sn.at/sport/regionalsport/sweet-mozart-zeigte-bei-der-wm-auf-68799145 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019

Synchro WM: Punkterekord für Sweet Mozart

Mit Punkterekord und Platz 21 hat Sweet Mozart bei der Synchron-Eiskunstlauf-WM in Helsinki seine bislang beste WM-Platzierung erreicht. Mit zwei sehr guten Programmen übertrafen die Eiskunstläuferinnen mit 100,13 Punkten erstmals die 100-Punkte-Marke.

Quelle: https://www.sn.at/sport/regionalsport/sweet-mozart-zeigte-bei-der-wm-auf-68799145 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019
Mit Punkterekord und Platz 21 hat Sweet Mozart bei der Synchron-Eiskunstlauf-WM in Helsinki seine bislang beste WM-Platzierung erreicht. Mit zwei sehr guten Programmen übertrafen die Eiskunstläuferinnen mit 100,13 Punkten erstmals die 100-Punkte-Marke. 2022 könnte diese Synchron-WM sogar in Salzburg stattfinden: "Wir haben uns beworben", bestätigte SLEV-Präsidentin Carmen Kiefer.

Quelle: https://www.sn.at/sport/regionalsport/sweet-mozart-zeigte-bei-der-wm-auf-68799145 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019
Mit Punkterekord und Platz 21 hat Sweet Mozart bei der Synchron-Eiskunstlauf-WM in Helsinki seine bislang beste WM-Platzierung erreicht. Mit zwei sehr guten Programmen übertrafen die Eiskunstläuferinnen mit 100,13 Punkten erstmals die 100-Punkte-Marke. 2022 könnte diese Synchron-WM sogar in Salzburg stattfinden: "Wir haben uns beworben", bestätigte SLEV-Präsidentin Carmen Kiefer.

Quelle: https://www.sn.at/sport/regionalsport/sweet-mozart-zeigte-bei-der-wm-auf-68799145 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019
Mit Punkterekord und Platz 21 hat Sweet Mozart bei der Synchron-Eiskunstlauf-WM in Helsinki seine bislang beste WM-Platzierung erreicht. Mit zwei sehr guten Programmen übertrafen die Eiskunstläuferinnen mit 100,13 Punkten erstmals die 100-Punkte-Marke. 2022 könnte diese Synchron-WM sogar in Salzburg stattfinden: "Wir haben uns beworben", bestätigte SLEV-Präsidentin Carmen Kiefer.

Quelle: https://www.sn.at/sport/regionalsport/sweet-mozart-zeigte-bei-der-wm-auf-68799145 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019

Mit Platz 21 hat das Team "Sweet Mozart“ bei den World Synchronized Skating Championships seine bisher beste WM Platzierung erreicht. Mit zwei leistungsstarken Programmen übertrafen die Eiskuntlaufläuferinnen aus Salzburg außerdem erstmals die 100-Punkte-Schallmauer: Die Preisrichter vergaben für Kurzprogramm und Kür zusammen exakt 100,13 Punkte. Das ist eine neue Bestleistung.

Am 12. und 13. April 2019 fanden die Synchron-Weltmeisterschaften in der Helsinki Ice Hall statt. 24 Teams aus 20 Nationen waren am Start. Österreich war erneut mit Sweet Mozart dabei . Das Team war vor 19 Jahren das erste in Österreich, das Synchron-Eiskunstlauf auf Leistungssport-Niveau umsetzte. Die Salzburgerinnen werden von einem erfahrenen Trainergespann rund um Noora Karjalainen, Veronika Scholze und Julia Kiefer betreut.

Neben Schule, Studium und Arbeit nehmen die 18 Athletinnen einiges auf sich, um ihre Leidenschaft professionell ausüben zu können. Jedes Wochenende reisen viele der 15- bis 29-jährigen Mädchen und Frauen aus allen Ecken Österreichs und Bayerns zu intensiven Blockeinheiten in die Salzburger Eisarena.

„Wir konnten in Helsinki beweisen, dass wir in den letzten Wochen und Monaten viel gearbeitet und uns weiterentwickelt haben“, sagt Team-Captain Katharina Devitofranceschi. „Die WM-Halle war seit Monaten restlos ausverkauft. Unser Team hat sich riesig gefreut, vor so vielen Zusehern aufs Eis gehen zu können. Das Finnische Publikum ist einzigartig und hat wie schon 2011 bei der letzten Finnland-WM für sensationelle Stimmung sorgen", sagt Trainerin Julia Kiefer, die damals zum letzten Mal als Läuferin dabei war.

Teilnehmer-Teams, Zeitplan, Resultate

 

 

Mit Punkterekord und Platz 21 hat Sweet Mozart bei der Synchron-Eiskunstlauf-WM in Helsinki seine bislang beste WM-Platzierung erreicht. Mit zwei sehr guten Programmen übertrafen die Eiskunstläuferinnen mit 100,13 Punkten erstmals die 100-Punkte-Marke. 2022 könnte diese Synchron-WM sogar in Salzburg stattfinden: "Wir haben uns beworben", bestätigte SLEV-Präsidentin Carmen Kiefer.

Quelle: https://www.sn.at/sport/regionalsport/sweet-mozart-zeigte-bei-der-wm-auf-68799145 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2019

WM 2019: Österreichs Ergebnisse

Ein Jubeltag für den österreichischen Eiskunstlauf: Die Paarläufer Miriam Ziegler und Severin Kiefer zeigten sich am 21. März 2019 bei den World Figure Skating Championships in Japan von ihrer kämpferischen Seite. Mit ihrer WM Leistung erreichten die Burgenländerin und der Salzburger ihr selbst gesetztes Ziel: einen Platz unter den Top-Ten im Paarlaufen.

Bestes WM-Ergebnis seit 1997

Nach dem Kurzprogramm lag das rot-weiß-rote Duo bereits auf Rang elf. Im Kür-Wettkampf konnten sie noch einen Platz aufholen. Das ist das beste Ergebnis österreichischer Läufer_innen bei Weltmeisterschaften seit 21 Jahren: 1997 erreichte Julia Lautowa im Einzel der Damen den achten Platz in Lausanne. Ein Top-Ten-Paarlauf-Ergebnis bei Weltmeisterschaften liegt noch länger zurück: 1965 schafften das Gerlinde Schönbauer und Wilhelm Bietak in Colorado Springs.

„Gekämpft bis zur letzten Sekunde"

„Diese WM-Platzierung ist ein schöner Saison-Abschluss für uns. Wir freuen uns riesig über diesen Erfolg, der uns zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden“, sagt Miriam Ziegler, die vorgestern 25 Jahre alt wurde und sich selbst mit diesem Ergebnis ein besonderes Geburtstagsgeschenk macht. „Nach dem Kurzprogramm war der zehnte Platz schon zum Greifen nahe. Deswegen haben wir von der ersten bis zur letzten Sekunde unserer Kür gekämpft. Die kleineren Fehler, die uns in der Ausführung der Elemente passiert sind, schmälern diesen Erfolg nur minimal", so Partner Severin Kiefer.

Schaller und Maierhofer nicht im Finale

Im Kurzprogramm der Herren gab der erst 16-jährige Luc Maierhofer eine weitere Talentprobe ab. Zwar verpasste der Wiener unter 35 Konkurrenten mit Platz 26 die Qualifikation für die Kür der Top 24, doch platzierte er sich nur um sechs Positionen schlechter als bei der EM in Minsk. Dazwischen lag Rang 18 bei der Junioren-Weltmeisterschaft.

Bei den Damen verpasste Sophia Schaller am 20. März 2019 als 37. des Kurzprogramms die Kür der besten 24 Athletinnen. Die 18-jährige Salzburgerin kam auf 48,72 Punkte. Das sind 0,3 weniger als vor drei Wochen in Den Haag, als sie sich die WM Qualifikation sicherte.

Links

Ergebnis Paare
Ergebnis Damen
Ergebnis Herren

Berichte in österreichischen Medien

ORF Sport
Die Presse
Salzburger Nachrichten
Volksblatt

 

 

EM 2019: Österreichs Ergebnisse

Minsk war die Gastgeber-Stadt der European Figure Skating Championships, die von 21. bis 27. Jänner 2019 über die Bühne ging. 147 Athletinnen und Athleten wurden von den nationalen Eiskunstlauf-Verbänden bei den EM 2019 registriert: 36 Damen, 37 Herren, 12 Paarlauf- und 25 Eistanz-Paare werden den Preisrichter_innen ihr Kurzprogramm präsentieren. Österreich war in drei der vier Disziplinen vertreten: Die 18-jährige Sophia Schaller aus Salzburg und der 16-jährige Luc Maierhofer aus Wien gehen in den Einzeldisziplinen an den Start, beide sind das erste Mal bei Europameisterschaften dabei. Im Paarlaufen vertreten Miriam Ziegler (24) mit Partner Severin Kiefer (28) Österreich. Im Eistanzen konnte sich kein österreichisches Paar qualifizieren.

Luc Maierhofer auf Platz 20. bei EM-Debüt

Luc Maierhofer beendet die EM auf dem respektablen 20. Platz. Der erst 16-jährige Wiener überzeugte schon mit seinem Kurzprogramm die Preisrichter, landete vorläufig auf dem 21. Platz und schaffte damit locker den Einzug ins Kür-Finale der besten 24 (von 37) Läufern, das heute in Minsk über die Bühne ging. Auch bei seiner Kür zum Louis Armstrong-Song „What a Wonderful World“ bewies er einmal mehr Nervenstärke, zeigte alle Sprünge – bis auf den Axel – in dreifacher Ausführung und konnte damit noch einen Platz gut machen. Der jüngste Läufer im Herren-Wettkampf dieser EM ist auch der einzige österreichische Teilnehmer, der im Finale dieser EM zu sehen war. Das ist außerdem das beste Ergebnis eines österreichischen Läufers im EM Einzel der Herren seit 2014, als Viktor Pfeifer den 14. Platz erzielte.

„Ein wichtiges Ziel für diese Saison habe ich bereits geschafft: den Einzug ins EM Finale. Jetzt werde ich noch an meinem zweiten Ziel arbeiten: Ich möchte bis Saisonende meine bisherige persönliche Bestmarke von 198,29 Punkte übertreffen. Toll wäre ein Sprung über die 200er-Grenze“, sagt Luc Maierhofer. Viel Zeit zum Durchatmen wird Luc nach den EM allerdings nicht bleiben. Er wird Anfang März Österreich nämlich auch bei den Junioren Weltmeisterschaften in Zagreb vertreten.

Ziegler / Kiefer: 7. Platz im KP, keine Teilnahme an Kür

„Wir haben nach dem Training entschieden, nicht bei der Kür der Paare am Donnerstag Abend an den Start zu gehen“, so Miriam Ziegler. Im Kurzprogramm bei den Europameisterschaften, das gestern im weißrussischen Minsk stattfand, landeten die Paarläufer Miriam Ziegler und Severin Kiefer auf dem vorläufigen siebten Platz. Für ihren Vortrag erhielt das rot-weiß-rote Duo 57,70 Punkte. „Wir merkten gestern in der ohnehin schon emotional anstrengenden Wettkampf-Situation, dass wir den Verlust eines unserer Trainer noch nicht verarbeitet konnten“, sagt Severin Kiefer. Die Burgenländerin und ihr Salzburger Partner arbeiteten bisher mit einem internationalen Trainerteam in Berlin. Die Leitung liegt beim deutschen Paarlauf-Spezialisten Knut Schubert.

Im Dezember des vergangenen Jahres verstarb eine wichtige weitere Stütze dieses Teams, der Franzose Jean-Francois Ballester, der auch die Olympiasieger von 2018, Aliona Savchenko und Bruno Massot, trainierte. „Wir brauchen noch etwas Zeit, um im Wettkampf den Fokus zu behalten. Es war keine leichte Entscheidung, die wir nun getroffen haben. Der Kopf ist woanders, wir fühlen uns körperlich geschwächt, wollen kein Risiko eingehen und Verletzungen vermeiden, die gerade in unserer Disziplin ohnehin viel zu häufig vorkommen“, so Miriam Ziegler.  

Sophia Schaller: 26. Platz im Damen-Wettkampf

Auch Sophia Schaller, Österreichs Teilnehmerin im Einzel der Damen, wird nicht am Kür-Wettkampf der besten 24 Läuferinnen morgen Abend teilnehmen. Sie landete nach dem Kurzprogramm, das gestern am Vormittag in Minsk über die Bühne ging, auf Platz 26. 36 Läuferinnen waren am Start. Die 18-jährige Salzburgerin, die zum ersten Mal bei Europameisterschaften dabei ist, zeigte zur Musik des Sountracks von „Westworld“ eine saubere Dreifach-Toeloop-doppel-Toeloop Kombination, patzte aber beim dreifachen Salchow. „Es ist zwar schade, dass ich das Finale nicht erreichen konnte, dennoch bin ich zufrieden mit meinem ersten Auftritt bei einer ISU Meisterschaft und dankbar für die Erfahrung, die ich hier sammeln durfte“, sagt Sophia Schaller.

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