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Maurizio und Olga am Weg nach Japan

Bei der top-besetzten NHK Trophy von 18. bis 20. November in Sapporo ist Österreich gleich doppelt vertreten. Sowohl Olga Mikutina als auch Maurizio Zandron haben eine Einladung für den fünften Grand-Prix-Bewerb der Saison erhalten.

Während Mikutina bereits zum dritten Mal bei einem Grand Prix antritt, gibt Zandron sein Debüt in dieser elitären Wettkampf-Serie der Internationalen Eislaufunion (ISU). Beide freuen sich sehr auf den Start im eiskunstlauf-begeisterten Japan.

„Es werden sehr viele Zuschauer kommen. Ich freue mich darauf, diese Atmosphäre zu spüren“, sagt Mikutina, die zum ersten Mal nach Japan reist – ein Land, in dem die Sportart Eiskunstlauf besonders beliebt ist. „Das wird sicher eine tolle Erfahrung“, sagt Zandron. „Ich will es genießen, vor dem großen Publikum zu laufen.“

Sakamoto und Uno: Weltmeisterliche Konkurrenz in Japan

Für die 19-jährige Mikutina ist es der zweite Grand Prix in dieser Saison. Anfang November belegte sie in Angers Platz zehn. Mit ihrer Leistung in Frankreich war die WM-Achte von 2021 nicht ganz zufrieden. „Jetzt geht es darum, die Fehler die ich gemacht habe, auszubessern.“ Prinzipiell fühlt sich die zweifache österreichische Meisterin gut in Form. Ihr Ziel für Japan: „Ich möchte meine Programme so gut laufen, wie ich es im Training mache. Wenn ich sauber laufe, wird auch ein gutes Ergebnis rauskommen.“ Top-Favoritin bei den Damen ist die japanische Weltmeisterin Kaori Sakamoto.

Bei den Männern bekommt es Maurizio Zandron bei seinem ersten Grand Prix unter anderen mit dem amtierenden Weltmeister Shoma Uno aus Japan zu tun. „Das Niveau wird sehr hoch sein“, ist sich der dreifache österreichische Meister sicher. 2018 wurde der gebürtige Italiener schon einmal zu einem Grand Prix eingeladen, konnte allerdings damals wegen seines Nationenwechsels nicht antreten.

Gemeinsam mit Mikutina wird Zandron am Dienstag, 15. November, von München aus nach Japan fliegen – ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. „Das ist ein schönes Geschenk“, sagt der WM-17. der Vorsaison. Der Wahl-Tiroler will sich in Sapporo voll auf seine Programme fokussieren und nicht über ein Ergebnis nachdenken.

Maurizio Zandron, der seit heuer vom Bundesheer unterstützt wird, hat einen ausgezeichneten Saisonstart hingelegt. Sowohl bei der Tayside Trophy in Schottland Mitte Oktober, als auch beim Crystal Skate in Bukarest Ende Oktober holte er sich den Sieg. „Ich war fast ein bisschen überrascht, dass es schon so gut funktioniert hat“, sagt Zandron.

In der Vorwoche ging außerdem die Ice Challenge, ein internationaler Wettkampf in Graz, über die Bühne. Rund 300 Sportler:innen aus 35 Nationen nahmen in verschiedenen Alterskategorien daran teil. Maurizio Zandron belegte in der Seniorenklasse den neunten Rang, Steffi Pesendorfer, Österreichs amtierende Staatsmeisterin, wurde zehnte.

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