Österreichs Eiskunstlauf kämpft um Startplätze für Milano-Cortina 2026

Die kommenden Monate entscheiden über Österreichs Aufstellung bei den Olympischen Spielen in Milano-Cortina 2026. Schon jetzt ist die Spannung groß – und die Ausgangslage so vielversprechend wie selten zuvor.

Olga Mikutina bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking. Photo: GEPA pictures/ ZUMA Press/ Mickael Chavet -

Olga Mikutina (21, Vorarlberg) hat mit ihrem starken Auftritt bei den Weltmeisterschaften in Boston 2025 bereits einen Quotenplatz im Damen-Einzel gesichert. Die mehrfache EM-Teilnehmerin bereitete sich im Sommer mit ihrer Trainerin Elena Romanova in Flims (Schweiz) intensiv vor:

„Ich starte die Saison mit Begeisterung, voller Vorfreude auf die Wettkämpfe und mit dem Wunsch zu gewinnen. Jeden Tag trainiere ich fleißig und genieße den Prozess“, sagt Mikutina.

Im Herren-Einzel geht es für Maurizio Zandron (32, Tirol) um alles: Bei der ISU Olympic Qualifier Competition in Peking (18.–21. September 2025) werden die letzten Startplätze vergeben – zehn Nationen kämpfen dort um nur fünf Tickets.

„Die Olympiaqualifikation in Peking ist für mich eine besondere Etappe. Mein Fokus liegt darauf, meine beste Performance zu zeigen und das umzusetzen, wofür ich in den letzten Monaten hart gearbeitet habe“, erklärt Zandron.

Auch im Paarlauf ist Österreich im Rennen: Sophia Schaller & Livio Mayr (25/27, Salzburg) wollen in Peking einen der drei Quotenplätze erkämpfen. Trotz Verletzungspech zuletzt ist die Motivation groß:

„Wir haben die letzten vier Jahre alles für unseren Traum investiert. Jetzt wollen wir Österreich auf der größten Bühne vertreten“, betont Mayr.

Falls eine Verletzung Schaller am Start hindert, steht mit Luc Maierhofer & Gabriella Izzo (24/23, Wien/Salzburg)bereits ein starkes zweites Paar bereit. Beide Duos nutzen die John Nicks Challenge in New York als letzten Test vor der Olympia-Qualifikation.

Auch das Österreichische Olympische Comité blickt gespannt nach Peking:

„Wir freuen uns sehr, dass mit Olga Mikutina bereits ein Quotenplatz fixiert ist. Nun hoffen wir natürlich auf weitere Startplätze beim Olympic Qualifier“, sagt ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch.

Fazit: Österreich steht vor einer entscheidenden Phase. Mit Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist wollen die Athlet*innen den olympischen Traum wahr machen.