WM in Prag: Maurizio Zandron beendet Karriere, Izzo/Maierhofer mit starker Aufholjagd

Mit einem soliden Kurzprogramm hat sich Marizio Zandron von der WM-Bühne verabschiedet. Gabriella Izzo und Luc Maierhofer machten im Paarlauf dank einer deutlichen Steigerung in der Kür fünf Positionen gut.

Zandron beendet WM-Karriere mit emotionalem Abschied

Der 32-Jährige absolvierte bei seiner letzten Weltmeisterschaft ein solides Kurzprogramm und setzte damit einen würdigen Schlusspunkt unter seine internationale Karriere.

Mit 67,82 Punkten belegte Zandron Rang 30 unter 36 Startern und verpasste damit den Einzug in die Kür. In einem hochklassigen Teilnehmerfeld reichte der Schwierigkeitsgrad seines Programms ohne Vierfachsprünge nicht aus, um sich für das Finale zu qualifizieren.

„Ich bin zufrieden, es war ein guter Abschluss für mich. Die Kombination hat zwar nicht funktioniert, aber die Emotionen waren da, und das war mir am wichtigsten. Am Ende habe ich das Eis noch einmal bewusst berührt, als Zeichen des Abschieds“, erklärte Zandron nach seinem Auftritt.

Mit Blick auf die Zukunft richtet er seinen Fokus nun neu aus: „Ich möchte künftig verstärkt im Showbereich arbeiten und mich auch in Richtung Choreografie weiterentwickeln.“

Angeführt wird das Feld nach dem Kurzprogramm von Ilia Malinin, der mit einer neuen persönlichen Bestmarke die Führung übernahm und einmal mehr seine Ausnahmestellung unter Beweis stellte.

Izzo/Maierhofer gelingt Aufholjagd in der Kür

Bereits am Vorabend hatten Gabriella Izzo und Luc Maierhofer im Paarlauf Kurzprogramm mit einer starken Leistung aufgezeigt. Das Salzburger Duo präsentierte sich in der Kür deutlich verbessert und konnte sich im Gesamtklassement mit 170,61 Punkten von Rang 19 auf Platz 14 vorarbeiten.

Mit kraftvollen Sprungelementen, hoher Stabilität und einer ausdrucksstarken Darbietung bestätigten die beiden ihre positive Entwicklung auf internationaler Bühne. Ein Fehler beim zweiten Wurfsprung kostete zwar wertvolle Punkte, konnte den insgesamt starken Eindruck jedoch nicht schmälern.

„Es war ein Schritt in die richtige Richtung für uns. Es gab viele positive Momente, aber auch Dinge, an denen wir weiter arbeiten werden. Es zeigt, dass unser Training in die richtige Richtung geht und wir uns weiterhin pushen müssen, um auf den großen Bühnen noch konstanter zu performen“, so Gabriella Izzo.

Luc Maierhofer ergänzte: „Unsere Sprungstärke aus dem Einzellauf ist definitiv ein Vorteil. In den Paar-Elementen gibt es noch Potenzial, aber wir haben uns eine gute Basis erarbeitet, auf der wir weiter aufbauen können.“

Am morgigen Wettkampftag stehen bei den ISU Weltmeisterschaften in Prag der Rhythmustanz im Eistanzen sowie die Kür der Frauen mit Olga Mikutina auf dem Programm.