Olga Mikutina ist mit einem Erfolgserlebnis in ihre Wettkampfsaison 2026/2027 gestartet. Die 23-jährige Vorarlbergerin feierte bei der Tayside Trophy im schottischen Dundee den Gesamtsieg im Bewerb der Frauen.
Beim internationalen Bewerb in der schottischen Kleinstadt nordöstlich von Edinburgh setzte sich Olga Mikutina mit 186,79 Punkten vor der Polin Ekaterina Kurakova (183,76) und Marie-Maude Pomerleau aus Kanada (179,48) durch. Dabei gelang der Vorarlbergerin eine tolle Aufholjagd in der Kür.
Mit diesem starken Saisoneinstieg nahm sie Schwung für die kommenden Wettkämpfe auf. Mikutinas nächster Auftritt folgt bereits am kommenden Wochenende bei der Budapest Trophy, bei der mehrere heimische Topathletinnen und Topathleten am Start sein werden.
Aufholjagd im Kürprogramm
Nach dem Kurzprogramm am Samstag, bei dem Österreichs seit Jahren beste Eiskunstläuferin ihrer persönlichen Bestleistung nahekam, lag sie noch knapp hinter den beiden Führenden, Ekaterina Kurakova und Sarina Joos aus Italien, auf Platz drei. Heute Abend wendete die 23-Jährige das Blatt zu ihren Gunsten und setzte sich mit der besten Kür des Feldes an die Spitze.
Die gebürtige Russin Kurakova, die seit Jahren für Polen startet, konnte ihre Führung nach dem Kurzprogramm nicht halten und musste sich mit Rang zwei zufriedengeben. Die 24-jährige zweifache Olympia-Teilnehmerin zählt zu den besten Eiskunstläuferinnen Europas in den vergangenen Jahren und war schon zweimal Vierte bei Europameisterschaften.
Mit der zweitbesten Kür im Feld verbesserte sich die 22-jährige Pomerleau von Platz vier nach dem Kurzprogramm auf das Stockerl.
Zweiter Sieg in Dundee
Für Mikutina ist es bereits der zweite Sieg bei der Tayside Trophy nach 2022. Überhaupt ist der Wettkampf in der Dundee Ice Arena ein gutes Pflaster für den heimischen Eiskunstlauf. Maurizio Zandron, der nach der vergangenen Saison seine Karriere beendet hat, ging hier gleich viermal als Sieger des Männerbewerbs vom Eis.

